Geschichte & Historik

Geschichte & Historik


Die Geschichte von Schloß Breitenburg geht bis in das 16. Jahrhundert zurück. 1526 erwarb der Ritter Johann Rantzau vom Kloster Bordesholm die einzige Anhöhe in der Marschlandschaft, den sog. „Mönkenhof“. Auf dieser bewachsenen Düne errichtete er dann die „Bredenbarg“, das spätere Schloß Breitenburg.

Damals bestand die Breitenburg aus einem einfachen Gutshaus mit Kirchenräumen, sowie Räumen für den Hausherrn und die Hausfrau. Es lag dann an dem ältesten Sohn des Ritters Johann Rantzau, Heinrich Rantzau, die Burg weiter auszubauen. Er übernahm Breitenburg 1565 nach dem Tod seines Vaters und baute das Gutshaus Stück um Stück aus. Auf seinen zahlreichen Reisen, unter anderem im Gefolge von Karl V, sah er eine Menge Ideen zum Aus- und Umbau von Breitenburg. Als Heinrich in der Neujahrsnacht von 1598 auf 1599 verstarb, hinterließ er ein prächtiges Schloß mit anderen Gebäuden wie Amtsstuben, Rüsthaus, in dem Waffen und Geschütze hergestellt wurden, Pferdeställen sowie Kutscherräumen und Wagenräumen. 1581 baute er den Kirchenraum seines Vaters zu der heutigen Schloßkapelle um. Diese Schloßkapelle war die erste protestantische Kapelle in Holstein.

Im Jahre 1763 wurde der älteste Wohnflügel abgebrochen. Übrig blieben nur die Schloßkapelle und der nördliche Flügel. Zwischen diesen beiden Gebäuden entstand um 1800 das Haupthaus, das einige Jahre später durch Blendmauern mit den anderen beiden Gebäuden verbunden worden ist.

Erst 1898 ersetzte Otto Graf zu Rantzau die Blendmauern durch Gebäude, in denen sich heute der Rittersaal, der Spiegelsaal und die Schloßbibliothek befinden.

Seit 1898 ist das Schloß Breitenburg, abgesehen von stetigen Renovierungen und Instandhaltungsarbeiten, unverändert und beherbergt eine der ältesten Adelsfamilien von Schleswig-Hostein.